Das Problem. Millionen Menschen können ein Gespräch in einer zweiten Sprache führen, eine Besprechung überstehen und ohne Wörterbuch lesen – und klingen dabei trotzdem wie eine vereinfachte Fassung ihrer selbst. Die Grammatik ist längst nicht mehr das Hindernis. Es fehlt Wortschatz, und nach B1 hängt der benötigte Wortschatz vom Beruf ab, von den Beziehungen und davon, was jemand zufällig liest. Eine gemeinsame Liste, die ein Kurs vermitteln könnte, gibt es nicht mehr. Vokabulo hat deshalb keinen Lehrplan. Es hat eine Methode, einen zu bauen.
Wörter. Man tippt oder diktiert alles, was man behalten will, in ein einziges Feld. Vokabulo ergänzt die Übersetzung, einen natürlichen Beispielsatz und, wenn das Wort eine trägt, eine Gebrauchsangabe – damit klar ist, ob man es einer Freundin sagen oder in eine E-Mail schreiben kann. Alles lässt sich vor dem Speichern bearbeiten. Wörter lassen sich mit Tags versehen, durchsuchen und filtern, sodass ein Beruf, ein Projekt oder ein Umzug eine eigene Sammlung bekommt.
Szenen. Die Gegenrichtung. Statt darauf zu warten, einem Wort zu begegnen, beschreibt man eine bevorstehende Situation – eine Vertragsverhandlung auf Französisch, eine Wohnungsbesichtigung in Italien, ein Abendessen bei der Familie des Partners – und Vokabulo schreibt den Wortschatz und die Beispielsätze dazu, abgestimmt auf das eigene Niveau, in unter einer Minute.
Sets. Ein dritter Weg hinein, für alle, die lieber mit etwas Fertigem beginnen als bei null. Sets sind vorbereitete Wortschatzpakete für Situationen, die im Leben tatsächlich vorkommen, vom Vorstellungsgespräch bis zum Arztbesuch.
Lernen. Alles Gespeicherte wird zur Wiederholung eingeplant, statt in einer Liste liegen zu bleiben. Schwierige Wörter kommen früher zurück, sichere nach immer längeren Abständen, und Sitzungen lassen sich nach Zeit, nach Kartenzahl, nach Tags oder nach Niveau führen, freihändig oder offline. Die Methode dahinter ist Spaced Repetition, und sie beruht auf zwei der am besten belegten Befunde der Lernforschung: Über die Zeit verteilte Übung hält weit länger vor als geballte Übung, und ein aus dem Gedächtnis abgerufenes Wort bleibt weit besser haften als ein noch einmal gelesenes. Es ist außerdem der Schritt, der die App von einem Wörterbuch oder einem Assistenten trennt: Ein Wort einmal zu verstehen und es drei Wochen später aktiv zu verwenden sind zwei verschiedene Probleme.
Was sich ändert. Versprochen wird kein größerer Wortschatz, sondern Präzision: genau das sagen, was man meint, statt das Nächstbeste, das einem einfällt. Natürlichkeit: weniger nach Lehrbuch klingen und mehr danach, wie Menschen tatsächlich formulieren. Vielfalt: nicht mehr in jedem Gespräch zu denselben sicheren Wörtern greifen. Und Ausdruck: mehr von dem sagen können, was man denkt, fühlt und bemerkt, statt der nächstliegenden sicheren Annäherung daran. Man hört auf, wie eine vereinfachte Fassung seiner selbst zu klingen.
Was es nicht ist. Vokabulo verspricht keine Sprachbeherrschung in wenigen Wochen, unterrichtet keine Grammatik und ersetzt weder Sprechpraxis noch eine Lehrkraft noch einen Anfängerkurs. Ein Spiel ist es auch nicht. Die App ist schnell und angenehm zu bedienen, und es gibt Streaks und eine Bestenliste für alle, die so etwas mögen – aber darum geht es nicht: Eine gute Woche misst sich an den Wörtern, die jemand jetzt aktiv verwenden kann, nicht an einem Punktestand. Vokabulo macht genau eine Sache. Es verwandelt die Wörter, denen jemand begegnet oder gleich begegnen wird, in Wortschatz, der abrufbar ist, wenn es darauf ankommt.
Wer dahintersteht. Vokabulo ist eine native App für iPhone und iPad, entworfen und entwickelt von Wolfgang Männel und herausgegeben von der Tathros GmbH in Bad Soden am Taunus bei Frankfurt am Main. Sie unterstützt mehr als 100 Sprachen in beliebiger Paarkombination, synchronisiert über Geräte hinweg und funktioniert offline zum Erfassen und Lernen. Die Oberfläche der App selbst gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.