Deutschlands Heimwerkerkultur ist beachtlich. Der Baumarkt ist eine wirklich beeindruckende Institution – riesig, gut organisiert und mit Personal besetzt, das sein Sortiment kennt. Wenn etwas in der Wohnung repariert werden muss, besuchst du entweder selbst einen oder sprichst mit einem Handwerker, der kommt, die Lage einschätzt und einen Kostenvoranschlag erstellt.

Beide Situationen erfordern ein spezifisches Vokabular. Hier steht, was du für beide brauchst.

Das ist die einsprachige Fassung: Jeder Begriff wird auf Deutsch erklärt, ohne Übersetzung – gedacht für Deutschlernende ab etwa B1. Wenn Deutsch deine Muttersprache ist, findest du denselben Artikel als Sprachpaar auf Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.

Im Baumarkt

Baumarkt – ein Heimwerker-/Baufachmarkt. Die großen Ketten in Deutschland sind OBI, Bauhaus, Hornbach und Toom.

Baumaterial – alles, was fest verbaut wird: Holz, Zement, Gipsplatten, Dämmung. Über der Abteilung hängt allerdings meist das Schild „Baustoffe" – nach diesem Wort suchst du im Markt, nicht nach „Baumaterial".

Werkzeug – der Oberbegriff für alles, womit du arbeitest. Die Abteilung ist zweigeteilt: Handwerkzeug ohne Strom, Elektrowerkzeug mit Motor. Nenne gleich die Unterkategorie, dann wird dir schneller geholfen.

Schraubenzieher / Schraubendreher – das Werkzeug, mit dem du Schrauben ein- und ausdrehst. Beide Wörter meinen dasselbe: „Schraubenzieher" sagen fast alle, „Schraubendreher" steht auf der Packung und ist technisch korrekt, denn gezogen wird ja nichts. Entscheidend ist die Spitze – Schlitz oder Kreuz, und Kreuz gibt es in zwei Systemen (PH und PZ).

Hammer – Werkzeug mit schwerem Kopf auf einem Stiel, zum Einschlagen von Nägeln. Für den Haushalt reicht der Schlosserhammer; der Vorschlaghammer ist die große Variante für Abbrucharbeiten. Als Ausruf („Hammer!") heißt dasselbe Wort umgangssprachlich „großartig".

Bohrmaschine – das Elektrowerkzeug, das Löcher bohrt. Für deutsche Wände brauchst du in der Regel eine Schlagbohrmaschine: Das „Schlag-" heißt, dass sie zusätzlich hämmert, und ohne diese Funktion kommst du in Beton oder Altbauziegel nicht durch. Ein Akkuschrauber ist dagegen zum Schrauben gedacht und nur für Holz und Gipskarton stark genug.

Bohrer – der auswechselbare Stahlstift, der in die Maschine eingespannt wird, nicht die Maschine selbst. Es gibt ihn nach Material: Holzbohrer, Metallbohrer, Steinbohrer. Angegeben wird der Durchmesser in Millimetern, und der muss zum Dübel passen – 6er Dübel, 6-mm-Bohrer.

Schraube – Metallstift mit Gewinde und Kopf, der sich ins Material dreht und dadurch hält. Verkauft wird sie nach Durchmesser und Länge: „vier mal vierzig" heißt 4 mm dick, 40 mm lang. Einzelstücke nimmst du aus den Selbstbedienungsschütten und wiegst sie an der Kasse ab.

Nagel – glatter Metallstift ohne Gewinde, der eingeschlagen und nicht gedreht wird. Hält schlechter als eine Schraube, geht aber viel schneller – deshalb typisch für Dachlatten, Bilderhaken und Möbelrückwände.

Dübel – die Kunststoffhülse, die zuerst in das gebohrte Loch kommt; die Schraube spreizt sie darin auf, und erst dadurch hält sie. In Beton oder Ziegel hält eine Schraube ohne diese Hülse nicht, und das ist der Fehler, den Neuankömmlinge in deutschen Wänden zuerst machen. Beide Teile werden getrennt verkauft und müssen zusammenpassen.

Silikon – die dauerelastische Masse aus der Kartusche, mit der Fugen in Bad, Dusche und am Fenster wasserdicht abgedichtet werden. Dazu brauchst du eine Kartuschenpistole, die im selben Regal steht. Für Fugen zwischen Wand und Decke nimmst du besser Acryl, denn Silikon lässt sich nicht überstreichen.

Spachtelmasse – die pastöse Masse, mit der du Löcher und Risse in der Wand füllst, bevor du streichst; nach dem Trocknen wird geschliffen. Genau das brauchst du beim Auszug für die Dübellöcher, und „verspachteln" ist das Verb, das dabei im Mietvertrag und bei der Wohnungsübergabe fällt.

Farbe – bedeutet sowohl den Farbton als auch das Produkt im Eimer, der Kontext entscheidet. Für Innenwände fragst du nach Wandfarbe oder Dispersionsfarbe, für Holz und Metall nach Lack. „Weiß, matt, zehn Liter" ist die übliche Bestellform.

Pinsel – das Werkzeug mit Borsten am Griff, für Ecken, Kanten und Fensterrahmen. Für große Flächen ist er zu langsam, dafür nimmst du die Rolle.

Rolle / Farbroller – die Walze für große Wandflächen. Beide Wörter sind gängig. Dazu gehört das Set aus Farbwanne und Abstreifgitter, ohne das du die Farbmenge nicht dosieren kannst und Tropfen an der Wand hinterlässt.

Klebeband – Oberbegriff für alles, was von der Rolle kommt und klebt. Die Sorte ist entscheidend: Malerkrepp zum Abkleben von Kanten löst sich rückstandsfrei, Paketband hält Kartons, Panzerband (auch „Gaffa") ist für alles Grobe. Frage nach der Sorte, nicht nach „Klebeband".

Mörtel – das Gemisch aus Zement, Sand und Wasser, das Steine dauerhaft verbindet. Zum Ankleben von Fliesen nimmst du Fliesenkleber, für die Linien zwischen den Fliesen Fugenmörtel – drei Produkte, die im Deutschen sauber getrennt sind und im Baumarkt nebeneinander stehen.

Fliesen – flache, harte Platten aus Keramik für Wand und Boden in Bad und Küche. Fast immer im Plural. Gekauft werden sie nach Quadratmetern, und du rechnest etwa zehn Prozent dazu, weil beim Zuschneiden Bruch entsteht – dieser Zuschlag heißt „Verschnitt".

Parkett – Bodenbelag aus echtem Holz, verklebt oder als Klicksystem verlegt. Im Alltag ohne Plural: „Wir haben Parkett." Der Unterschied zu Laminat ist der Preis und die Tatsache, dass Parkett abgeschliffen und neu versiegelt werden kann.

Laminat – Bodenbelag, der wie Holz aussieht, aber aus Pressplatte mit bedruckter Deckschicht besteht. Deutlich billiger als Parkett und in Mietwohnungen der Standard. Abschleifen lässt er sich nicht, und bei Wasserschaden quillt er auf.

Rohr – der starre Hohlkörper, durch den Wasser, Gas oder Abluft läuft. Der biegsame im Garten ist dagegen ein Schlauch. Als Kompositum steckt es überall: Abflussrohr, Heizungsrohr, Wasserrohr – und der Wasserrohrbruch ist das Wort, das du hoffentlich nie brauchst.

Armatur – der Fachbegriff für den Wasserhahn samt Griff und Auslauf, so wie er im Baumarkt am Regal und später auf der Rechnung steht. Im Gespräch sagst du eher „Wasserhahn", beim Kaufen und Suchen ist „Armatur" das treffende Wort. Nicht mit dem Armaturenbrett im Auto verwechseln.

Ventil – das Bauteil, mit dem ein Durchfluss geöffnet, gesperrt oder begrenzt wird. Am Heizkörper ist es das Thermostatventil, unter dem Waschbecken das Eckventil, mit dem du das Wasser nur für dieses eine Gerät abstellst – gut zu wissen, bevor du etwas abschraubst.

Sicherung – der Schutzschalter, der den Strom abschaltet, wenn zu viel fließt. Sie sitzt im Sicherungskasten, meist im Flur oder im Keller. Achtung, das Wort hat zwei Leben: außerhalb des Hauses meint „Sicherung" auch Datensicherung oder Absicherung ganz allgemein.

Steckdose – die Öffnung in der Wand, in die der Stecker kommt. Merke das Paar: Der Stecker ist beweglich, die Dose sitzt fest. In Deutschland sind es Schuko-Dosen (Typ F) – Stecker aus Großbritannien, Italien oder der Schweiz passen nicht hinein.

Lichtschalter – der Schalter an der Wand für die Deckenlampe. Werden zwei Schalter für eine Lampe benutzt, heißt das Wechselschaltung. Nenne das Wort im Baumarkt, wenn du Ersatz brauchst, denn die Bauteile sind andere als beim einfachen Schalter.

Kabel – die isolierte Leitung, in der Strom oder Daten laufen. Neutrum, Plural ohne Endung: das Kabel, die Kabel. Handwerker trennen dabei genau: Fest in der Wand liegt die Leitung, beweglich am Gerät hängt das Kabel.

Wasserwaage – das Messgerät mit der Luftblase in einer Flüssigkeit; steht die Blase zwischen den Strichen, ist etwas exakt waagerecht. Ohne sie hängt jedes Regal schief, und im Deutschen ist das Wort selbsterklärend, sobald du sie einmal in der Hand hattest.

Maßband – das aufrollbare Band mit Skala zum Messen von Längen. Die klappbare Holzvariante heißt Zollstock, obwohl sie in Zentimetern misst – der Name ist nur historisch. Gemessen wird in Deutschland in Zentimetern und Millimetern, Zoll gibt es fast nur bei Rohren und Bildschirmen.

Das Personal ist nach Abteilungen aufgeteilt und wird gesiezt. Diese drei Sätze bringen dich fast immer weiter:

„Entschuldigung, wo finde ich [Artikel]?"

„Ich suche Dübel für Betonwände."

„Welche Schraube passt zu diesem Dübel?"

Das Problem beschreiben

Diese Formulierungen sind nützlich, ob du einem Verkäufer oder einem Handwerker ein Problem beschreibst:

Das Rohr leckt. – „lecken" heißt: An einer undichten Stelle tritt Flüssigkeit aus. Natürlicher klingt im Deutschen das Adjektiv: „Das Rohr ist undicht." Das Substantiv dazu ist „das Leck".

Der Wasserhahn tropft. – es kommt kein Strahl, sondern einzelne Tropfen in Abständen. Der Unterschied zu „läuft" ist genau der, den der Klempner am Telefon hören will: Tropfen ist lästig, Laufen ist ein Notfall.

Die Steckdose funktioniert nicht. – der Allzwecksatz für „es tut nicht, was es soll". „Funktionieren" steht immer mit einer Sache als Subjekt, nie mit einer Person. Umgangssprachlich sagen alle „Die Steckdose geht nicht" – das ist völlig korrektes gesprochenes Deutsch.

Der Lichtschalter ist defekt. – „defekt" heißt kaputt, aber sachlich und technisch. Es ist das Wort für Schadensmeldungen, Rechnungen und E-Mails an den Vermieter; im Gespräch sagst du ohne Weiteres „kaputt".

Die Sicherung ist herausgeflogen. – der Schutzschalter hat den Strom automatisch abgeschaltet, weil zu viel Last oder ein Fehler da war. „Rausfliegen" ist das idiomatische Verb dafür; niemand sagt „Die Sicherung ist ausgegangen". Danach folgt meist: „Ich habe sie wieder reingedrückt."

Es gibt einen Kurzschluss. – zwei Leiter berühren sich, der Strom nimmt den kurzen Weg, die Sicherung fällt. Das Kompositum lässt sich wörtlich zerlegen: kurzer Schluss. Umgangssprachlich auch „Es hat einen Kurzen gegeben."

Das Holz ist morsch / fault. – morsch heißt, dass Feuchtigkeit das Holz weich gemacht hat und es unter Druck zerfällt. „Faulen" ist der Vorgang, „morsch" das Ergebnis – typisch bei Fensterrahmen, Balkonbrettern und Gartenzäunen.

Die Heizung funktioniert nicht. – „die Heizung" meint zweierlei: die ganze Anlage im Haus und den einzelnen Heizkörper im Zimmer. Sag dazu, was du meinst, sonst kommt der Handwerker mit dem falschen Werkzeug. Am einzelnen Heizkörper ist die häufigste Ursache Luft im System, dann muss „entlüftet" werden.

Es zieht / Es ist kalt von der Tür. – „es zieht" ist der feste Ausdruck für einen kalten Luftzug durch eine undichte Stelle, mit unpersönlichem „es" ohne nennbares Subjekt. Das Substantiv ist „die Zugluft", das Gegenmittel heißt Dichtungsband. Deutsche nehmen Zugluft übrigens erstaunlich ernst.

Das Schloss klemmt. – der Schlüssel oder der Riegel bewegt sich nur schwer oder gar nicht mehr. „Klemmen" passt für alles, was sich verhakt: Schloss, Schublade, Fenster. Ist es ganz blockiert, sagst du „Das Schloss geht nicht mehr auf."

Die Tür schließt nicht richtig. – sie geht zwar zu, aber nicht dicht oder nur mit Kraft. „Nicht richtig" ist die höfliche und gleichzeitig präzise Abschwächung: nicht kaputt, aber fehlerhaft. Dieselbe Formel funktioniert überall – „Das Fenster schließt nicht richtig."

Der Boden knarrt. – das Holz gibt beim Darauftreten ein Geräusch von sich. Lautmalerisches Verb und in Mietwohnungen ein Dauerthema, aber kein Mangel, der eine Mietminderung rechtfertigt.

Es schimmelt. – an feuchten Stellen wachsen schwarze oder grüne Flecken. Verb „schimmeln", Substantiv „der Schimmel" (dasselbe Wort bezeichnet auch ein weißes Pferd, der Kontext klärt es). In Deutschland ist der Begriff mietrechtlich aufgeladen: Schimmel ist ein Mangel, den du dem Vermieter schriftlich melden solltest, mit Foto und Datum.

Mit dem Handwerker umgehen

Handwerker – wer ein Handwerk gelernt hat und beruflich mit den Händen arbeitet, vom Dachdecker bis zum Elektriker. In Deutschland steht dahinter eine mehrjährige Ausbildung, oft ein Meisterbrief – das erklärt sowohl die Preise als auch das Selbstbewusstsein. Weibliche Form: die Handwerkerin. Nicht mit „Handarbeit" verwechseln, das Stricken und Nähen meint.

Zum Duzen: Bleib beim Sie, auch wenn er in Jeans kommt und dich selbst duzt. Im Handwerk wird das Du oft schon beim zweiten Termin angeboten, und dann nimmst du es an – aber das Angebot kommt von ihm.

Spezifische Gewerke:

  • Elektriker – zuständig für Strom: Leitungen, Steckdosen, Sicherungskasten. An festen Elektroinstallationen darf in Deutschland offiziell nur eine Fachkraft arbeiten.
  • Klempner / Installateur – zuständig für Wasser und Abfluss. „Klempner" benutzen alle, obwohl fachlich der Blechbearbeiter gemeint ist; „Installateur" trifft es genauer, in Süddeutschland hörst du „Spengler". Der offizielle Berufsname ist Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
  • Maler – zuständig für Wände, Decken und Lack. Vollständig heißt der Beruf „Maler und Lackierer", und derselbe Betrieb tapeziert auch. Dasselbe Wort bezeichnet den Künstler; am Bau ist immer der Handwerker gemeint.
  • Tischler / Schreiner – zuständig für Holz: Möbel, Türen, Einbauschränke. Zwei Wörter für exakt denselben Beruf, rein regional verteilt – Tischler im Norden und Osten, Schreiner im Süden und Westen.
  • Fliesenleger – verlegt Fliesen in Bad und Küche, samt Untergrund und Fugen. Das Kompositum sagt genau, was er tut, und dieses Muster trägt viele deutsche Handwerksberufe: Dachdecker, Bodenleger, Ofenbauer.
  • Schlosser – arbeitet mit Metall: Gitter, Geländer, Türschlösser. Hast du dich ausgeschlossen, brauchst du aber den Schlüsseldienst, nicht den Schlosser – und rechne dort mit hohen Preisen, besonders nachts und am Wochenende.

Kostenvoranschlag (KVA) – die schriftliche Schätzung der Kosten, bevor gearbeitet wird. Immer vor Beginn der Arbeiten anfordern. Er ist rechtlich keine Obergrenze: Die Rechnung darf üblicherweise etwa 15 bis 20 Prozent darüber liegen, ohne dass du widersprechen kannst. „Können Sie mir einen Kostenvoranschlag schicken?"

Angebot – der verbindliche Preis für eine Arbeit: Nimmst du es an, gilt genau diese Summe. Das ist der Unterschied zum Kostenvoranschlag, der nur schätzt, und der Grund, bei größeren Arbeiten ausdrücklich nach einem Angebot zu fragen. Im Supermarkt heißt dasselbe Wort dagegen Sonderangebot.

Stundensatz – der Preis für eine Arbeitsstunde, ohne Material. „Satz" bedeutet hier Tarif. Die Anfahrt wird oft getrennt berechnet, frag also gleich mit: „Wie hoch ist Ihr Stundensatz, und kommt die Anfahrt dazu?"

Pauschale – ein fester Gesamtpreis für den ganzen Auftrag, unabhängig von den Stunden. Als Adjektiv „pauschal": „Können wir das pauschal machen?" Für dich ist das die planbare Variante, für den Betrieb die riskantere – bei unklaren Schäden wird er sie ablehnen.

Rechnung – das Schreiben, mit dem der Betrieb nach der Arbeit sein Geld fordert. Bewahre sie mindestens zwei Jahre auf, denn ohne Rechnung keine Gewährleistung. Handwerkerkosten für die eigene Wohnung sind in Deutschland teilweise steuerlich absetzbar, aber nur der Arbeitsanteil und nur bei Überweisung, nie bei Barzahlung.

Gewährleistung / Garantie – beides ist Haftung für Mängel, aber nicht dasselbe. Die Gewährleistung ist gesetzlich vorgeschrieben und beträgt bei Handwerkerarbeiten zwei Jahre; eine Garantie ist freiwillig und geht darüber hinaus. Im Alltag sagen viele „Garantie" und meinen das gesetzliche Recht – verstanden wirst du, rechtlich sauber ist „Gewährleistung".

Mängel – Fehler und Schäden an der abgelieferten Arbeit. Singular „der Mangel", Plural mit Umlaut „die Mängel". Bei der Abnahme werden sie in eine Mängelliste geschrieben, und diese Liste ist dein Hebel: Was dort nicht steht, ist später schwer durchzusetzen. „Es gibt noch Mängel, die behoben werden müssen."

Nachbesserung – dein Recht darauf, dass der Betrieb einen Mangel kostenlos noch einmal richtig macht, und seine Pflicht, das zu tun, bevor du Geld einbehalten darfst. Wörtlich „nach" plus „besser": nachträglich besser machen. Das Verb ist „nachbessern".

Nebenkostenabrechnung – die jährliche Betriebskostenabrechnung, die Gebäudeinstandhaltungskosten enthalten kann. Relevanter Kontext: Manche Reparaturen in Mietwohnungen werden von der Kaution abgezogen oder wirken sich auf die Nebenkostenabrechnung aus.

Heimwerker- und Wartungsvokabular verbindet sich direkt mit dem Leben als Mieter in Deutschland. Zu wissen, was du einen Handwerker fragen sollst – und wie du seinen Kostenvoranschlag beurteilst – spart Geld und vermeidet Frust.


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